Folge 30: GINA-Report 2026 – Neue Impulse für die Asthmatherapie
Shownotes
In dieser Folge von ATEMWEG sprechen Prof. Dr. med. Katrin Milger-Kneidinger und Prof. Dr. med. Roland Buhl über den neuen GINA-Report 2026 und seine Bedeutung für die Asthmatherapie. Im Fokus stehen zentrale Neuerungen wie der konsequente Abschied vom „blauen Spray“, die stärkere Einbindung von Biomarkern sowie das mögliche Therapieziel Remission. Darüber hinaus geht es um die Entstehung des Reports, internationale Unterschiede in der Versorgung und die Rolle von Leitlinien im klinischen Alltag.
Folge 30: GINA-Report 2026 – Neue Impulse für die Asthmatherapie
Themenschwerpunkte: • Zentrale Neuerungen im GINA-Report 2026 • Abschied vom „blauen Spray“ und neue Therapieansätze • Einsatz von Biomarkern in Diagnostik und Therapie • Bedeutung von Leitlinien und internationale Versorgungsperspektiven
Unsere Expert*innen: • Prof. Dr. med. Roland Buhl, Professor für Innere Medizin und Pneumologie, Universitätsmedizin Mainz • Prof. Dr. med. Katrin Milger-Kneidinger, Klinische Abteilung für Pneumologie, Medizinische Universität Graz
Weiterführende Links: • https://ginasthma.org/ • https://www.leitlinien.de/themen/asthma
Unsere nächsten Folgen von ATEMWEG widmen sich dem Thema Asthma aus verschiedenen Perspektiven – von Therapie über Adhärenz bis hin zu Awareness.
Wir möchten im ATEMWEG Podcast Themen behandeln, die für Sie relevant sind und deshalb freuen wir uns über elektronische Post von Ihnen. Schicken Sie Ihre Themenvorschläge für zukünftige Folgen einfach an: podcast.de@chiesi.com. und dann freuen wir uns Ihre Ideen hier zu neuen Podcast Folgen verarbeiten zu können.
ATEMWEG - der Podcast für pneumologische Themen ist verfügbar unter: ChiesiConnect, Spotify, Apple-, Google Podcasts, RTL+, Deezer, YouTube, LinkedIn sowie Instagram.
Daneben empfehlen wir Ihnen den Podcast „Rare Stories – Gemeinsam weniger selten“, der einen Einblick in die seltene Erkrankungen gibt.
Spotify: https://open.spotify.com/show/2liTNyAsRrbcwpKvlqCWUm Mehr zu Rare Stories auf: https://chiesirarediseases.de/rare-stories
Unternehmenshomepage: www.chiesi.de
Transkript anzeigen
00:00:03:
00:00:13: Atemweg.
00:00:15: Wenn Sie sich mit Asthma beschäftigen, dann kennen sie natürlich die Global Initiative for Asthma oder kurz GINA.
00:00:22: Dieser internationale Zusammenschluss führende Expertinnen aus unterschiedlichen Perspektiven und Professionen setzt sich seit three-neunzig.
00:00:31: der Verein das Asthma besser erkannt und behandelt wird.
00:00:35: Pünktlich zum Weltastmatag, am fünften Fünften gab es nun einen neuen Report der Gina.
00:00:41: Und was hier wichtig ist für die Praxis, darüber sprechen wir bei
00:00:45: Atemweg.
00:00:46: Schön dass Sie reinhören!
00:00:48: Mit dieser Folge starten wir unseren Schwerpunkt Asthma hier bei
00:00:52: Atmweg.
00:00:53: In den kommenden vier weiteren Folgen schauen wir auf Awareness, die Therapie das Thema Erterrenz und ausführlich auf Remission als Behandlungsziel
00:01:03: bei
00:01:04: Asthma.
00:01:05: Jetzt blicken wir auf den aktuellen Gina-Report und unsere beiden Gäste nehmen sie nicht nur mit in die Praxis, sondern auch direkt in den Maschinenraum der Gina.
00:01:15: In unserem virtuellen Tonstudio waren mir zugeschaltet Professorin Katrin Milga Kneidinger von der klinischen Abteilung für Pneumologie der Medizinischen Universität Graz und Professor Roland Buhl, Mitglied des wissenschaftlichen Komitees der Gina.
00:01:30: Und Seniorprofessor an der Klinik für Pneumologie der Universitätsmedizin Mainz.
00:01:36: Ein Hinweis noch zur Einordnung!
00:01:37: Wir haben diese Folge wirklich kurz vor dem Weltastmattag aufgezeichnet am neunundzwanzigsten vierten zwanzig sechsundzwantzig.
00:01:45: Nun wünsche ich Ihnen aber viele spannende Einblicke bei dieser Episode von
00:01:48: Atemweg.
00:01:49: Ich freue mich über unsere heutigen Gäste die uns nicht nur mit in die Praxis nehmen, sondern auch direkt aus dem Maschinenraum der Gina berichten können.
00:01:57: Ich begrüße Professorin Katrin Milga-Kneidiger von der klinischen Abteilung für Pneumologie der Medizinischen Universität Graz und Prof.
00:02:06: Roland Buhl, Mitglied des Wissenschaftlichen Komitees der Gina & Seniorprofessor an der Klinik für Pnenomologie der Universitätsmedizin Mainz.
00:02:14: Einen wunderschönen guten Tag an Sie beide!
00:02:16: Ja schön guten Tag.
00:02:18: ich freue mich auch
00:02:19: schon
00:02:19: auf den Austausch und die Neuigkeit.
00:02:21: Ich bin ja selber nicht im Gina-Komitee, deshalb ist es für mich auch spannend hier zu diskutieren und gebe weiter an Professor Bull.
00:02:35: Und ich bin schon ganz gespannt.
00:02:36: und Professorin Milga Kneininger, Sie haben es gesagt.
00:02:38: Sie sind nicht im Gina-Komitee aber sie sind.
00:02:41: neben Ihrer Arbeit an der Uniklinik in Graz leiten Sie die Assembly AIDS zur klinischen Normologie der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin und haben damit eine sehr enge Verbindung zum Asthma zu Asthmaterapie in der praktischen Umsetzung.
00:02:57: deshalb freue ich mich auf Ihren Blick wie Sie dann auch die Neuerung des Gina Reports blicken.
00:03:02: Aber klar bevor wir über sprechen können, müssen wir diese natürlich erst mal kennenlernen.
00:03:07: und Herr Professor Buhl.
00:03:09: Ich habe es gesagt Sie bringen uns Einblicke aus dem Maschinenraum der Gina.
00:03:14: Nehmen sie uns doch mal mit!
00:03:15: Wie entsteht so ein Gina-Report?
00:03:19: Kommt man da zusammen?
00:03:20: alle wissen worum's geht.
00:03:21: Man trink einen Test in Kaffee und das war´s... wie muss ich mir das vorstellen?
00:03:25: Leider nicht ganz so einfach.
00:03:28: Wir sind in dem China Science Committee, sind wir neunzehn Experten und Expertinnen aus ganz vielen Ländern die letztlich den Weltglobal vertreten.
00:03:39: Wir machen zweimal im Jahr... Da haben wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die uns da helfen!
00:03:43: Wir machen zwei mal im Jahr eine systematische Literaturrecherche um wirklich nichts zu übersehen.
00:03:49: Und natürlich sind wir als Mitglieder auch gefordert unsere Gedanken, was gibt es Neues einzubringen?
00:03:57: Und dann haben wir immer im letzten Vierteljahr.
00:03:59: Das ist jetzt gerade so auf der Zielgeraden vor dem Weltastmattag mit der neue China Report jeweils veröffentlicht wird.
00:04:06: Haben wir denn ganz viele Meetings die uns ganz viel Zeit kosten?
00:04:09: und nein!
00:04:10: Wir sind uns oft nicht ganz einig Denn Es gibt da immer so eine gewisse Diskrepanz und das meine ich ganz lieb zwischen den Industrienationen, wo wir letztlich Zugriff auf fast alles haben.
00:04:21: Was die moderne Medizin anbietet.
00:04:23: und dann haben wir natürlich auch ganz viele Menschen aus Low- und Mittelincome Countries, die ebenfalls an Asthma leiden Und die haben natürlich nicht alles zur Verfügung was sie zur Verfügung haben sollten leider noch nicht und deswegen müssen wieder immer so ein Kompromiss finden der manchmal nicht einfach ist.
00:04:40: Aber es klingt auch nach spannender Arbeit und das macht ja auch die Qualität der Gina aus diese Diversität.
00:04:46: Jetzt haben sie uns mitgenommen und ich habe es schon gedacht, dass es nicht mal eben auf einer Tasse Kaffee und dann alles wird schnell gemacht.
00:04:52: Sondern das viel Arbeit dahinter steckt!
00:04:54: Und jetzt sind wir aber gespannt was denn die wichtigsten Anpassungen jetzt beim GINA Report?
00:05:00: Ich versuche das jetzt möglichst schnell zusammenzufassen, aber ich werde trotzdem ein paar Sekunden brauchen.
00:05:07: Zunächst zur Asthma-Diagnose.
00:05:09: Hier möchte ich und das müssen wir nachher diskutieren, auf die immer größere Relevanz der Biomarker hinweisen darunter vor allem, die Irrsinnophilm in Blut, Stickoxid im Atemexhalat, Feno und natürlich Immunklobuline IGE als Hinweis auf eine allergische Pathogenese und die Bedeutung dieser Biomarke geht weit.
00:05:30: über nur Diagnostik hinaus.
00:05:32: Dann auch noch ein kurzer Satz zur Lungenfunktion, vor zwei Jahren wurde vorgeschlagen unsere gängigen Kriterien für den Bronchisch-Pasmalusetest.
00:05:41: bisher haben wir gesagt die Sekundengapazität FFV I oder die Vitalkapazität müssen über zwölf Prozent oder zweihundert Milliliter ansteigen.
00:05:50: dann ist der Test positiv und Da hat man gesagt, das sollte man auf größer als zehn Prozent des sollwertes jeweiligen Patienten ändern.
00:06:01: Wir haben es lange diskutiert und auch intensiv mit unseren Biostatistikern abgestimmt aber aus unserer Sicht, aus Chinasicht würden diese neuen Kriterien zu einer Asthma-Unterdiagnose führen.
00:06:13: deswegen ist entschieden worden dass wir die bisherigen kriterien beibehalten in diesem Neue Algorithmen zum Management bei einer akuten Asthma-Vorstellung mit einem Fokus auf den Hausarzt und die Notaufnahmen.
00:06:32: Die Notsituation, wie gehe ich damit um wenn sich ein Patient mit einem Akuten Astma bei mir vorstellt?
00:06:40: Hier gibt es neue Algorithme mit neuen Kriterien zur Definition.
00:06:44: was verstehen wir unter einem Leicht Was verstehen wir unter einem Mittel?
00:06:48: und was verstehen wir unterm schwergradigen sowie lebensbedrohlichen Asthma mit dann entsprechenden Empfehlungen zum weiteren Vorgehen?
00:06:57: Ich will nur ganz kurz zwei Aspekte ansprechen.
00:07:01: Das eine ist, wir haben gesagt Sauerstofftherapie.
00:07:05: da gibt es immer wieder Probleme weil das aus unserer Sicht zu früh eingesetzt wird.
00:07:09: eine Sauerstoftherapie sollte man erst beginnen, wenn die Sättigung unter zwei Neunzig Prozent ist und die obere der obere Rand unserer Empfehlung ist.
00:07:19: Fünfe neunzig prozent Wenn wir da drüber sind dann ist aus unserer Sicht eine Sauerstofftherapie eigentlich nicht mehr erforderlich.
00:07:26: Das zweite aber das ist ganz wichtig.
00:07:28: Wir weisen ganz dringlich darauf hin dass eine akut Vorstellung mit Asthma für uns Alle ungeachtet, ob wir jetzt über Hausärzte sprechen.
00:07:37: Über Internisten oder über Spezialisten also Neumologinnen und Neumologen ein Patient mit einer Akutvorstellung der sollte genauer angeschaut werden.
00:07:47: da ist irgendwas nicht in Ordnung.
00:07:49: Jetzt aber zu dem Topik das uns alle sicherlich am meisten interessiert.
00:07:53: was gibt es neues zur Therapie um zum Management?
00:07:57: Hier bleibt beim milden, also leichtgradigen Asthma die Therapie mit einer fixen Kombination aus einem inhalierbaren Kategoriert ICS und einem rasch wirksamen Poncho Dilatator die erste Wahl.
00:08:09: Es gibt jetzt wirklich gute klinische Evidenz zu dieser Therapie selbst für Kinder ab fünf Jahren.
00:08:15: auch für Jugendliche und Erwachsene bleibt der China Track I als erst empfohlene Therapiealgorithmus mit ICS-Formatrolas antientzündlichen Reliever, die zu bevorzugende Therapien.
00:08:29: China will weg von Sabah.
00:08:32: nur Sabah weil wir damit immer wieder die Patienten in Versuchung bringen sich nur mit einem Bronchodilatate zu behandeln wird jetzt auch beim Track II, also beim Einsatz von inhalierbarm Kondituiert plus minus einem Lava, plus-minus einen Saba als zu bevorzugende Bedarfsmedikation eine Fixkombination aus einem Saba und einem ICS empfohlen.
00:08:55: Da gibt es neue Daten zur Sarvutamol-ICS Kombinationen.
00:09:00: Saba bei Bedarf in Track II wird nur noch für solche Länder empfohlend die ein solches Produkt noch nicht im Markt haben.
00:09:09: Das gilt im Moment noch für Deutschland.
00:09:11: China will einfach verhindern, dass Patienten am Ende aus welchen Gründen auch immer doch wieder nur ihr Saber anwenden?
00:09:18: Ganz klare Botschaft!
00:09:20: Asthma ist eine chronisch entzündliche und keine akut episodische Erkrankung.
00:09:25: Dies unterstreicht auf das diesjährige China-Motto zum Weltastmattag Access to Enter Inflammatory Inhalers for Everyone with Asthma Still An Urgent Need.
00:09:37: Jetzt sind wir schon beim schweren Asthma in Stufe Fünf.
00:09:40: Da wird zunächst eine Entsteigerung auf ein hohe ICS-Dosis und die Hinzunahme eines Lamas empfohlen.
00:09:47: Hier sollte man bei den verfügbaren Triple Fix Kombinationen immer genau auf die jeweiligen Zulassungen, Asthma versus COPD Und die in den präparaten enthaltenen ICS Dosen schauen.
00:10:00: Nicht alle Patienten mit schwerem Asthma brauchen automatisch einen Biologikum.
00:10:04: Aus diesem Grund sollte zunächst ein Therapieversuch mit einer Triple-Kombination erfolgen.
00:10:10: Gerade die neuen Erkenntnisse zu den Konsequenzen häufiger Bronchokonstriktionen unterstreichen die doppelten broncho-protektiven Effekte der LAMAS.
00:10:19: Hier können wir nachher auch nochmals die Dokumentationsbögen zur Verordnung eines Biologikums ansprechen, aus meiner Sicht eine perfekte und insbesondere risikoarme Eintrittworte in eine Biologikattherapie.
00:10:34: Jetzt bin ich fast am Ende, jetzt sind wir schon bei dem Biologiker und dann bin ich auch gleich durch mit den Neuerungen.
00:10:40: Es gibt das erste Biosimiler für Asthma-Patienten ein Oma-Lizumap-BioSimmler, dass wir in unseren Therapie-Algorithmus aufgenommen haben genauso wie ein neues Biologikum, DP-Mukkimap einen mit dem Interleukin V inhibitor Mepolyzomap Wirkungsgleicher Antikörper Mit allerdings deutlich längerer Wirkung so dass man es produkt nur noch zweimal pro Jahr induzieren muss.
00:11:06: Das sind die Neuerungen, die aus meiner Sicht in diesem Jahr bei der China letztlich einen Unterschied zum Vorjahr
00:11:13: machen.".
00:11:14: Und damit haben Sie in einem Formel I Tempo die zentralen Neuerung dargestellt und trotzdem alles wunderbar verständlich.
00:11:22: eine Sache da hake ich nochmal kurz nach sie haben es auch nochmal unterstrichen womöglich auf Sabah zu verzichten und dann muss sich gleich an die Ausgabe denken, die Sie mit Professor Marek Lommertsch gemeinsam bestritten haben.
00:11:34: Atemweg, das ist fast genau ein Jahr her und auch da haben sie beide ja gesagt weg vom blauen Spray und das ist jetzt nochmal deutlich geworden.
00:11:42: ansonsten haben sich ja Dinge konsolidiert, Therapieverfahren konsolidierts hier haben es auch gesagt auch schon bei den Kindern.
00:11:51: Biomarker spielen eine Rolle als diagnostische Tools Und ich zähl jetzt nicht alles weiter auf, weil Sie haben es präzise dargestellt.
00:11:58: Sondern ich schieb den Ball rüber nach Graz, Professorin Milga Kneidinger!
00:12:02: Das jetzt gerade gehört.
00:12:04: spontane Reaktion auf das was sie jetzt gerade hier von Prof.
00:12:08: Roland Buhl hören konnten.
00:12:09: Es war natürlich eine ganze Menge Neues auch wenn's jetzt finde ich nicht komplett überraschend kommt sondern dass setzt eher die Linie fort würde ich sagen die Gina in den letzten Jahren schon gefahren hat.
00:12:22: Spontan, sage ich mal die Bronchospasmolüse ist finde ich gut dass wir bei den alten Kriterien doch bleiben dürfen.
00:12:31: Das hat ja schon ein bisschen Diskussionen auch ausgelöst in letzter Zeit.
00:12:36: Ich glaube auch das das richtig ist nicht nur weil wir das gewohnt sind und weil alle Studien darauf basieren sondern auch weil es doch eben zu einer Unterdiagnose kommen kann, wenn wir das verlassen.
00:12:49: Und dann haben wir auch gelernt und das möchte ich noch mal wiederholen, dass der Bronchodilatartortest natürlich ein Supertest ist für Patienten die jung sind und ein erstes Mal evaluiert werden mit einem neu aufgetretenen meistens allergischen Asthma da funktioniert er super und sie haben dann auch eine vollständige bronchodilotatoriversibilität.
00:13:10: das heißt die Lungenfunktion ist hinterher normal Und da können wir gleich die Diagnose stellen.
00:13:15: Anders sieht das aus bei unseren älteren Patienten, das sind die, die ich dann meistens eher so sehe im höheren Erwachsenenalter, die vielleicht auch mal geraucht haben und Mucous-Plugging haben.
00:13:25: Da funktioniert der Bronze Dilatator Test als alleinige diagnostische Maßnahme gar nicht so gut, sondern dass es eher so ein Baustein, den ich ins Gesamtbild einbeziehe.
00:13:35: Und da sind wir dann auch gleich schon wieder bei den Biomarkern, weil die brauchen wir dann unbedingt bei diesen älteren Patienten um wirklich eine gute Diagnose stellen zu können.
00:13:44: Die uns dann auch für die Therapie im Endeffekt weiter hilft.
00:13:47: also keine große Überraschung aber auch Freude und Zustimmung und für die Zuren in Sekunden das nicht sehen zwischendurch zustimmendes Nicken von Roland Wohl.
00:13:57: jetzt haben sie des Eingangs ja auch gesagt die Gina und steckt auch im Namen ist ne internationale Organisation reflektiert Auch das haben sie gesagt, wirtschaftlich natürlich unterschiedliche Systeme und Länder.
00:14:11: Wenn wir jetzt mal in Bezug auf die Asthmatherapie – Herr Prof.
00:14:14: Buhl auch da haben Sie ja schon gesagt was ist in Deutschland zum Beispiel erhältlich oder nicht-erhältlich wenn wir jetzt einmal fokussieren auf Deutschland respektive auch auf die deutschsprachigen Länder.
00:14:24: Professorin Milga Kneidiger Sie haben ja jetzt auch die Perspektive aus Österreich nach Österreich rein Kann man sagen, da gibt es noch mal besondere Herausforderungen aus unserer Region raus.
00:14:35: Wie schauen Sie beide darauf?
00:14:37: Wir sind in Deutschland und auch in Österreich prinzipiell in einer sehr guten Position, auch im Vergleich zu anderen Ländern.
00:14:43: Wir haben einen riesigen Auswahl an inhalativen Therapien, auch verschiedene Kombinationen ICS-Alein, ICS Labr, Triple Therapie ... ICS-Larbalama lang, ultralang.
00:14:55: Also ich glaube wir haben wirklich sehr viele Tools zur Verfügung und auch wenn jetzt die reine ICS Formotorol Bedarfstherapie weiter keine europäische Zulassung hat – und ich glaube das ist immer noch so ein bisschen eine Herausforderung in der Umsetzung – es ist trotzdem so dass die deutsche NVL also die Nationale Versorgungsleitlinie das trotzdem empfiehlt.
00:15:17: Trotzdem glaube ich, immer noch das ist, was wahrscheinlich in der Praxis eine der größten Herausforderungen ist.
00:15:26: Nicht nur dabei den Allgemeinärzten wirklich einen Umdenken zu erwirken sondern vor allen Dingen auch bei den Patienten.
00:15:34: ich erlebe ganz oft dass die Patienten unmittelbar so umsetzen, wie Sie das vielleicht umsetzten sollten?
00:15:41: Ich sehe es genauso.
00:15:43: Deutschland ist in dieser Hinsicht wirklich sehr privilegiert.
00:15:46: nahezu alle Medikamente und auch alle sonstigen Hilfen und Unterstützungen sind für unsere Patientinnen und Patienten verfügbar.
00:15:55: Und wir drücken wirklich alle Daumen, dass diese neue Most Favorite Nation Politik uns hier nicht in der Zukunft dann doch das ein oder andere Mal einen Strich durch die Rechnung macht.
00:16:05: Aber das hat die Kathrin Melger-Gneidinger angesprochen.
00:16:08: Es gibt auch an meinen Stellen noch Nachholbedarf.
00:16:10: und eine Stelle, die ich vielleicht anmerken darf weil es gerade heute Morgen dazu eine Pressemitteilung von unserer Fachgesellschaft der DGP zusammen mit dem Berufsverband gegeben hat Wir haben leider den wirklich sehr wichtigen Biomarker-Pheno, also Stickoxid immer noch nicht als erstattungsfähige Leistung.
00:16:30: Es ist immer noch eine Igelleistung was doch für manche Patienten ein Problem darstellt und deswegen haben wir uns gerade ganz laut mit einer entsprechenden Stellungnahme die auch in einem hochrangigen deutschen Schörn-Ledabnamologie jetzt publiziert wurde dafür ausgesprochen, dass endlich das auch eine Kassenregelleistung wird.
00:16:50: Um einfach für unsere Asthma-Patienten hier die Versorgung noch ein kleines bisschen besser zu machen.
00:16:56: und gerade werden wir auch im Kabinett in Sparmaßnahmen mit Gesundheitswesen diskutiert Und das wäre jetzt zum Beispiel darauf weist auf diese Pressemitteilungen ausdrücklich hin Das wäre auch noch eine Möglichkeit sogar um ein bisschen Geld zu sparen weil man halt durch den richtigen Einsatz von solchen neuen Technologien dann doch vieles einfacher, besser und damit auch preiskünstiger
00:17:18: machen kann.
00:17:18: Ich stimme da natürlich vollkommen zu.
00:17:20: wir brauchen unbedingt die Kostenerstattung für das exhalierte NO und Gina sagt ja eben auch ganz klar die Biomarker sind ganz wichtig nicht nur für die Diagnostik sondern auch für die Therapiesteuerungen.
00:17:32: Und ich finde immer noch, dass wir Pneumologen da immer so ein bisschen benachteiligt sind.
00:17:36: Weil dann spricht man da über Kosten.
00:17:38: aber was wäre jetzt zum Beispiel wenn das NT Pro BNP als kardialer Biomarker?
00:17:42: der ist auch teuer?
00:17:44: Der wird auch sofort in den Regelleistungskatalog übernommen.
00:17:47: oder da gab es keine Diskussion und ich finde, das brauchen wir einfach auch.
00:17:52: Das ist so ein toller Biomaker, der ist State of the Art sehr spezifisch ist Point-of-Care verfügbar und hilft uns sofort weiter.
00:18:00: Da kann man nur hoffen, dass sozusagen die Politik ein Einsehen hat.
00:18:05: Hoffen wir, dass die richtigen Menschen diese Podcast-Ausgabe von Atemweg hören!
00:18:10: Wir arbeiten zumindest dann das Thema noch weiter publik zu machen.
00:18:14: Professorin Milga Kneininger Sie haben eben auf die nationale Versorgungsleitlinie hingewiesen.
00:18:19: jetzt haben wir da ja ich sag mal Ein bisschen noch ein Aktualisierungsbedarf.
00:18:24: Gina ist jetzt ganz frisch, marketzerisch gefragt und ich oute mich hier wieder als nicht Mediziner sondern lediglich als Moderator von medizinischen Themen wenn wir so was wie ein Gina-Report haben Der natürlich jetzt die Einschränkung hat, und das haben Sie ja Professor Bulia erklärt auch auf länderspezifische und nationale spezifische Eigenheiten eingehen zu müssen.
00:18:45: Aber wenn wir so was haben jedes Jahr aktuell brauchen wir überhaupt noch eine nationale Versorgungsleitlinie?
00:18:51: also ich meine da steht doch alles drin oder?
00:18:53: Ich glaube schon, dass wir die noch brauchen.
00:18:55: Es ist natürlich die Frage ob wir da jedes Jahr ein Update gewährleisten können.
00:19:00: aber natürlich stellt die nationale Versorgungsleitlinie die Übersetzung in unsere regionalen Versorgungssituation und Bedürfnisse dar Und das ist nochmal ganz wichtig.
00:19:10: Wir haben ja gerade auch schon ein Beispiel eben angesprochen Das will eine ICS Vormotorohltherapie bei Bedarf empfohlen wird Die so keine Zulassung hat.
00:19:19: Das zweite ist glaube ich auch, wir haben verschiedene ... muss man ein bisschen dahinter gucken.
00:19:23: Verschiedene Evidenzniveaus in verschiedenen Leitlinien.
00:19:27: Die nationale Versorgungsleitung ist ja ganz streng eine S-III-Leitlinie die wirklich nur große Studien harte Evidenz aufnimmt.
00:19:35: Wir haben aber zusätzlich auch noch die sogenannte Facharztleitlinie fürs Asthma.
00:19:41: Das ist traditionell eine S-IIK Leitlinien, das heißt sie basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und ist aber konsensbasiert so dass wir da
00:19:50: eben auch
00:19:51: neuere Studien mit aufnehmen können, neue Entwicklungen und da ein bisschen auch Expertenmeinungen mit einbringen können.
00:19:58: Es war zum Beispiel bei der letzten S-IIK Leitlinie so, dass wir als erste Leit Linie weltweit den Begriff der Remission eingeführt haben.
00:20:07: Als Therapieziel und da eben auch ein bisschen voranschreiten konnten.
00:20:11: Und deshalb glaube ich das wir beide nationalen Leitlinen auch weiterhin brauchen.
00:20:16: Ich sehe das genauso und zur Emission sollte man gleich noch zwei Sätze sagen.
00:20:20: Aber warum sehe ich auch einen Bedarf für eine Neufassung der NVL Asthma?
00:20:26: Und die ist, es läuft schon!
00:20:28: Das erste Beis Himmler muss eingeordnet werden.
00:20:31: wir haben neues Biologico muss einge ordnet werden.
00:20:33: Wir haben neue Triple Kombinationen Die die Arbeit für unsere Kolleginnen Kollegen nicht einfacher machen muss einge Ordnet werden.
00:20:39: Wir sollten vielleicht die Dokumentationsbögen, die Hürden niedriger machen sollen zur Verordnung von bestimmten Produkten.
00:20:48: Das muss alles in so einen Neuaufschlag rein und deswegen ist es meines Erachtens erforderlich dass wir da an manchen Stellen nachschärfen.
00:20:56: Und ich nehme den Ball gleich auf.
00:20:57: Herr Professor Boe, Sie haben gesagt, Remissionen.
00:20:59: müssen wir noch mal drüber sprechen?
00:21:00: Vielleicht mal aus der Perspektive der Gina spielt Remission da eine Rolle.
00:21:06: und dann freue ich mich natürlich auch auf die Einschätzung von Ihnen beiden wie sie heute, zwanzig, sechsundzwanzig auf dieses Ziel schauen!
00:21:14: Also ich bin immer für Ladies First aber jetzt drängle ich mich mal vor des Konzepte-Remissionen.
00:21:20: was verstehen wir darunter?
00:21:21: das heißt wir wollen Für unsere Patientinnen und Patienten keine Extra-Servationen mehr, kein Bedarf an systemischem Kortison.
00:21:28: Wir wollen eine stabile, ideale Weise verbesserte Lungenfunktion und so wenig Symptome wie möglich.
00:21:34: Dieses Konzept ist schon vor zwei Jahren.
00:21:37: im Prinzip in den China Report aufgenommen worden und bis auf das wording.
00:21:41: Wir haben den Begriff Remission bisher nicht verwendet, aber deckt sich die Ambition hinter der Remission mit unserem seit vielen, vielen Jahren propagierten China Ziel für das Asthma-Management.
00:21:53: Das heißt achieve the best possible long term Asthma Management Outcome for your patients also bitte die Bestmögliche langfristige Asthma-Kontrolle für ihre Patienten erreichen.
00:22:07: Obwohl das in die gleiche Richtung heißt, ist aus meiner Sicht Rennmission trotzdem wichtig?
00:22:13: Denn die bislang von China empfohlen den Kriterien für die Kontrolle.
00:22:17: Die greifen aus meiner sich ein bisschen zu kurz und berücksichtigen vor allem wichtige Punkte nicht!
00:22:22: In der üblichen Definition Kontrolle – also wie geht es Ihnen am Tag oder im Nacht?
00:22:26: Wie oft brauchen Sie ihr Spray?
00:22:27: Und sind sie irgendwie eingeschränkt?
00:22:29: Das berücksichtig halt nicht Exaterpationen Das berücksichtigt nicht den Bedarf an oralem Portison, das berücksichtig nicht länger als die letzten vier Wochen.
00:22:39: Und deswegen hat China jetzt dieses Konzept-Remissionen aufgenommen und im aktuellen twenty-sixundzwanzig Bebrut wird ausdrücklich darauf verwiesen.
00:22:47: Symptomkontrolle ist nicht gut genug.
00:22:50: Mir ist aber noch ein Punkt wichtig.
00:22:52: Remission ist eben nicht nur relevant für Patientinnen und Patienten mit schwerem Asthma Sondern das ist auch wichtig für leichtes und mittelschweres Asthma.
00:23:01: Auch hier sollte Remission unser Ziel sein, und da haben wir schon sehr gute Daten aus kontrollierten und real-world Studien die glatt zeigen, dass selbst bei leichtem Mittelgradigen Patienten mit einer guten inhalativen antiastmatischen Therapie bei plus minus dreißig Prozent der Patienten eine komplette Permission erreicht oder erhalten werden kann.
00:23:22: Also aufrufe an uns alle!
00:23:24: Seid wir ambitioniert beim schweren, aber auch beim nicht zu schweren Asthma?
00:23:30: Das Konzept ist natürlich noch nicht ganz abgeschlossen in der Entwicklung oder sagen wir mal als Ziel.
00:23:37: Wir haben das bisher noch nicht... als primären Endpunkt von Studien gesehen.
00:23:41: Wenn man es jetzt ganz wissenschaftlich betrachtet, wir haben zwar alle Einzelkomponenten die Professor Bull gerade genannt hat, die haben wir natürlich in den Studien abgebildet aber dieser Composite endpoint einer Remission der ist bisher nie so als primäres Studienziel evaluiert worden.
00:23:57: das würde mich natürlich schon nochmal interessieren wenn wir das in Zukunft sehen dass wir dann auch noch mal den wissenschaftlichen Beweis sozusagen haben dass dieses Konzept sinnvoll ist.
00:24:07: ich glaube jeder der in der Praxis mit erst mal arbeitet, ist sich sehr sicher dass das sinnvoll ist.
00:24:12: wo es immer mal wieder Diskussionen gibt natürlich mit Kollegen aus der Niederlassung die sehr viele Patienten sehen oder auch den Hausärzten.
00:24:20: Ist die Frage wie soll man dieses Konzept denn den Patientinnen und Patienten vermitteln?
00:24:26: Und da muss ich natürlich auch zustimmen dass die Vermittlung des Konzepts so ein gewisses Verständnis Krankheitsverständnis beim Patienten schon voraussetzt.
00:24:35: Das heißt, der muss erst mal verstanden haben dass es sich um eine chronisch entzündliche Erkrankung hat und das wir grundlegend anti-entzündlichen Therapien brauchen um die zu behandeln.
00:24:45: Das heisst jetzt jemand bei dem das erstmal zum allerersten Mal diagnostiziert wird?
00:24:50: Bei dem tue ich mir auch schwer den beim ersten Visit sozusagen was von Remissionen zu erzählen.
00:24:56: aber sonst ich sag mal wenn Grundlegendes Verständnis da ist dann finde vermitteln kann.
00:25:06: Und ich spreche da immer grundsätzlich von Asthma-Remission, damit es da keine Verwechslung gibt zu anderen Erkrankungen.
00:25:12: aber das reicht eigentlich schon.
00:25:13: wenn man sagt Asthma Remission dann wissen die dass geht nur ums Asthma und nicht irgendwie um eine Tumorerkrankung oder sowas.
00:25:20: und meistens sind die Patienten eigentlich mit den Zielen auch einverstanden die wir da haben.
00:25:26: Jetzt haben Sie was angesprochen, Professor Milga Kneiniger.
00:25:28: Wir machen bei Atemweg mit dieser Episode startend jetzt im Mai und im Juni so ein Asthma-Schwerpunkt mit unterschiedlichen Folgen.
00:25:36: Und einige haben wir schon aufgenommen.
00:25:38: und da ist genau das, was Sie gerade angesprochen haben nämlich des Krankheitsverständnis der Betroffenen is eine elementare Säule der Therapie.
00:25:46: Klingt banal hat aber grade bei Asthma ne Bedeutung weil die Leute oft Ich sag mal, das erst mal hinnehmen statt eine ordentliche Behandlung einzufordern.
00:25:56: in Anführungsstrichen.
00:25:57: Das gesagt kann denn Gina?
00:25:59: Dass was Gina twenty-sextenzwanzig den Behandelnden mitgibt hier unterstützen respektive spielen die Patientinnen in der Betrachtung bei Gina eine Rolle und wenn ja welche?
00:26:12: natürlich
00:26:12: haben wir immer das Wohl unserer Patientinnen und Patienten im Blick.
00:26:16: dass ist ganz klar.
00:26:17: aber das erste Ziel des China reports ist es natürlich weltweit den lieben Kolleginnen und Kollegen eine Leitplanke, eine Handlungsanweisung an die Hand zu geben damit sie wissen wenn Sie in einer idealen Welt leben würden und alles zur Verfügung haben dann wäre das der Weg.
00:26:35: Und dann zeigen wir aber immer auf, welchen Umweg musst du gehen?
00:26:38: Wenn du das Produkt oder diese Option für deine Patienten nicht hast?
00:26:44: Der China Report richtet sich natürlich eher an die Fachwelt als jetzt an die breite Patientinnen- und Patientenpopulation.
00:26:51: Ja, vielleicht kann ich noch ergänzen... Ich glaube schon dass es uns auch ein bisschen hilft weil wir dann nochmal den Patientinnen und Patienten sagen können Schauts das sind Therapieprinzipien die gelten weltweit für Millionen von Patienten die das sicher anwenden also dass das vielleicht auch nochmal eine gewisse Überzeugungskraft hat.
00:27:12: Gina hat schon immer ganz tolles Material produziert, kostenfrei zum Download.
00:27:17: Und da gibt es z.B.
00:27:18: auch eine Leitlinie für Patienten, wo es eben einen sogenannten Patient-Guide in den Alltagssprachen gibt das Asthma und die Therapien grundsätzlich erklärt werden.
00:27:29: Das kann sich jeder runterladen.
00:27:32: Vielen Dank, Katrin!
00:27:32: Jetzt hast du mir schon den Ball auf den Elfmeterpunkt gelegt.
00:27:36: Das hätte ich auch zum Schluss noch mal gesagt, dass was ganz Großes an China ist natürlich die vollkommen Neutralität.
00:27:43: Jeder Patient und jeder Kollege kann sich den Report kostenfrei auf unsere Webseite runterladen Und dann hoffe ich auch, dass wir jetzt ein kleines bisschen zur Verbreitung der guten Nachrichten beitragen können.
00:27:57: Jetzt haben wir schon viele Dinge beleuchtet.
00:27:58: Aber gibt es denn noch was, was Ihnen unter den Nägeln brennt?
00:28:01: Was Ihnen noch wichtig ist, was wir hier in diesem Podcast rund um die GINA-Leitlinien in Gina Report, und unbedingt noch erwähnen sollten?
00:28:10: Von meiner Seite geht es noch eine Frage!
00:28:11: Wir haben ja gerade schon so ein bisschen gehört, dass es auch in der GINA twenty-sixundzwanzig etwas Neues zum akuten Asthma also zum Asthma Anfall gibt Und das ist für mich doch auch ein wichtiges Thema.
00:28:24: und auch was, wo ich hier in der Klinik öfters mal zum Konzil und so gefragt werde.
00:28:29: Was auch die Niedergelassenen interessiert.
00:28:31: und ja da würde mich interessieren Roland.
00:28:33: Was gibt es denn da Neues zu berichten?
00:28:35: Guter Punkt natürlich für uns alle in der täglichen Arbeit hochrelevant.
00:28:40: wir haben hier einfach die schon bestehenden Algorithmen so ein bisschen nachgeschärft.
00:28:46: Also das ist jetzt keine, ich sage mal, Groundbreaking-Änderung da aber ich will es gerne nochmal kurz zusammenfassen.
00:28:53: wir haben erst einmal die klinische Präsentation von einer Patientin oder einem Patienten mit einem schweren Asthma oder mit einer Extrasapation im Asthma-Anfall ein bisschen präzisieren.
00:29:05: also wir haben gesagt wenn jemand noch, ich sag jetzt mal in ganzen Sätzen sprechen kann Wenn er noch eine einigermaßen normale Atemfrequenz hat, wenn die Sauerstoffsättigung, das habe ich am Anfang schon gesagt.
00:29:18: Noch über ninety-vier Prozent ist dann gehen wir von einer eher milden Exerzervation aus und da wäre eben das richtige Vorgehen.
00:29:26: so jemand kriegt Salbutamol paar Inhalationen und wenn es sein muss nach zehn, zwanzig Minuten nochmal ein paar Inlationen.
00:29:34: Und der empfehlt mir jetzt auch eine Alternative.
00:29:36: Wenn aber ich sage mal schon bisschen schlimmer ist er kann zwar noch reden Aber er spricht eher so in drei vier Wörtern abgehackt nicht mehr ganze Sätze.
00:29:47: Die Atemfrequenz ist über dreißig Sauerstoffsättigung ist noch über zwei neunzig aber nicht mehr so Vierneinzig-Vierneunzig.
00:29:55: dann wieder Würden wir unmittelbar eine Therapie mit einem raschwirksamen, akutwirksamen Pronto-Dilatate empfehlen?
00:30:03: Jetzt aber idealerweise entweder mit einem Dosierauroson oder mit einem Spacer.
00:30:08: Oder mit einem Vernebler.
00:30:10: und da würde man dann jetzt auch so verfügbar sicher noch Ibrantropium dazugeben.
00:30:15: Und hier empfiehlt der neue Algorithmus auf den Beginn einer kurzzeitigen Therapie Mit einem oralen Kondition.
00:30:22: Und dann sind wir bei den schwer lebensbedrohlichen Präsentationen, da ist die Atemfrequenz ganz eindeutig.
00:30:29: Über dreißig pro Minute Sauerstoffzettigung ist schlecht unter zwei neunzig.
00:30:33: ein solcher Patient sollte wenn immer möglich so schnell wie möglich in einer entweder Intensivstation oder zumindest in einer Notfallambulanz behandelt werden wo man all diese Dinge auch adäquat transferieren kann.
00:30:46: So jemand braucht dann neben einer hochdossierten inhalativen Brunsch- und dilatorischen Therapie natürlich ein systemisches Kortikoid, also IV oder per Infusion.
00:30:58: Bei den leichtergradigen, das haben wir auch so noch ein bisschen präzisiert bei den leicht dergradigen also leicht oder mittelschere Exerservationen da empfehlen wir nach einem zwei drei Stunden nochmal die Verlaufsbeurteilung.
00:31:10: wenn es sind Patienten Patientinnen deutlich besser geht, kann man über eine Entlassung nachdenken soweit die Patienten zu Hause einigermaßen betreut sind.
00:31:21: Also jemand gibt der in die Apotheke kann und braucht nicht ins Detail zu gehen aber ganz wichtig ist dass wir solchen Patienten und Patientinnen halt nur dann das nach Hause gehen erlauben, wenn sie mit einer adäquaten Therapie versorgt sind.
00:31:36: Wenn Sie also entweder die Püsterchen bereits haben oder wir haben es Ihnen jetzt verordnet, wenn wir eine Therapie mit einem oralen Kortikolit begonnen haben sollte, die noch für zwei bis fünf Tage fortgesetzt werden – ganz wichtig!
00:31:51: Diese Patienten müssen nach zwei bis sieben Tagen, also innerhalb der nächsten Woche von uns noch mal gesehen werden um sicherzustellen dass alles gut läuft und vor allem auch um uns die Chance zu geben.
00:32:04: Ich habe es eingegangen gesagt das ist ein Red Flag so einen schweren Anfall um uns eine Chance gegeben nochmal zu schauen ob alles richtig läuft.
00:32:12: wie siehst du das?
00:32:13: Ist da irgendwas dabei wo du sagen würdest nächstes Jahr habt ihr dann noch bisschen Ergänzungsbedarf?
00:32:19: Das hört sich für mich sehr gut nachvollziehbar an und wird sicherlich auch zum großen Teil schon in der Praxis so gelebt.
00:32:27: Ich finde es auf der einen Seite noch mal wichtig, dass du verdeutlicht hast bei einer milden Exerziation oder mildem akuten Asthma – das heißt ja die brauchen nicht zwingend eine systemische Steroetherapie, dass wir eben auch ICS-Formatorol einsetzen.
00:32:43: Und da ist dann Gina jetzt halt auch in sich konsistent, weil für diese Patienten brauchen wir eben eine erhöhte anti-inflammatorische Therapie.
00:32:52: Also ich finde das ganz wichtig wenn es nicht so schwer ist dass wir dann das ICS vorm Motorol einsetzen und damit mehr Anti-Inflammation
00:33:02: machen
00:33:02: Was manchmal noch so aufkommt, das sind hier auch in der Klinik dann immer mal so praktische Fragen wo es dann vielleicht nicht immer so richtig gute Studien zu dem Thema gibt.
00:33:14: Was mir jetzt letztens auch mal begegnet ist und das gehört ja auch ein bisschen zu ICS-Formotorol ist zum Beispiel die Frage ob man denn die Dauertherapie während einer Exerzervationstherapie fortführt?
00:33:29: Ich habe das immer selbstverständlich getan also die langwirksame Dauertherapie vorzuführen.
00:33:35: Das ist aber nicht überall so, es gibt auch Kollegen, die das anders sehen und richtig gute Studien dazu muss ich ehrlicherweise sagen, gibt's auch nicht.
00:33:45: Gina sagt hier was sich auch unterstreichen würde dass die Dauertherapie fortgeführt werden soll wenn das denn möglich ist also wenn der Patient inhalieren kann dass er sein lang wirksames ICS Laba oder was er sonst noch hat Triple Therapy auch fortführt.
00:33:59: Und du hattest schon angesprochen, dass es hierzu ja auch eine ganz gute Rationale mittlerweile aus der Wissenschaft gibt.
00:34:05: Nämlich das immer wieder Bronchokonstriktion also immer wieder kurz wirksames Wetter-Mimetikum was den Bronchus aufmacht und dann geht er wieder zu, dass das eigentlich etwas ist, was das Asthma dauerhaft schlechter macht, das mehr Entzündung auslöst und das Epithel schädigt.
00:34:21: Also ich glaube, das ist noch so eine Sache die aus Studien nicht beantwortet werden kann aber wo vielleicht Gina Stellung nehmen könnte.
00:34:30: Das heißt nur zwei aus meiner Sicht ganz wichtige Punkte gemacht, zum einen die Stimme der hundertprozentig zu und ich glaube das steht nur nicht so drin weil wir das alle als selbstverständlich empfinden Patienten sich mit einer akuten Verschlechterung ihre Erkrankungen vorstellen.
00:34:46: diese Patienten sollten auf jeden Fall ihre normale Therapie auch im Rahmen einer Akutbehandlung fortführen.
00:34:54: es kann nicht sein dass nur weil man jetzt noch eine Kortisontablette gegeben hat, dass man deswegen die normale inhalative Therapie aussetzt.
00:35:01: Das muss bei den Patientinnen und Patienten im Extrapyramidal-System bleiben.
00:35:06: ich muss meine normale Dauertherapie fortsetzen.
00:35:09: ganz wichtig.
00:35:10: das zweite finde ich super spannend was du angesprochen hast.
00:35:14: Ich hatte glaube ich ein paar Sätze.
00:35:16: vorher habe dich den Begriff doppelte Prochoprotektion gewählt.
00:35:20: Du hast es.
00:35:21: zweiter Element angesprochen ja Wir wissen seit anderthalb Jahren hochstrangig publizierten Science, dass eine immer wiederkehrende Bronchokonstriktion dazu führt.
00:35:32: Dass das Bronchialepithel sich selten so ein bisschen zerstört und deswegen ist eben auch nicht nur die Akuttherapie nach einer Bronchoconstriktion sondern die Dauertherapie, die eine solche Bronchö-Konstriksion überhaupt verhindert.
00:35:46: Das ist entscheidend wichtig um eben künftige Bronchokonstruktionen soweit als möglich zu reduzieren und damit die Integrität des Bronchiadibetells so gut as möglich zu erhalten.
00:35:58: Ganz spannend, deswegen langwirksame Medikamente eine antientzündliche Dauertherapie und auch eine bronchodilatorische langwirksame Dauertherapie ist nicht nur gut, um Symptome zu verhindern.
00:36:11: Sondern sie sichert auch die Integrität des Monchale-Bethels, verhindert Remodeling und und und also wir müssen die Patienten einfach dran gewöhnen nach dem Patientinnen das erst mal eine chronisch entzündliche Erkrankung ist.
00:36:24: hier müssen wir umdenken und das erfordert eine chronische anti-entzündliche und chronisch ponchodilatatorische Therapie.
00:36:31: Ganz wichtiger Punkt, vielen Dank, dass du das noch mal angesprochen hast!
00:36:34: Ja super.
00:36:35: dann zum Schluss gibt's vielleicht noch so ein kleines Extra was mich natürlich als im Krankenhaus tätige Pneumologin interessiert weil ich sehe hier natürlich auch immer mal wieder Patienten mit schwerem beziehungsweise sogar lebensbedrohlichen Asthmaanfall und ich habe tatsächlich gerade eine Patientin hier auf der Intensivstation die jetzt heute zum Glück zu uns übernommen werden konnte.
00:36:59: Die hatte einen schweren Status Asthmatikus und konnte nur gerettet werden dank unserer Intensivmediziner, die ihr eine Ekmo also eine extrakorporeale Membranoxygenierung künstliche Lunge eingebaut haben und so das Ganze über Brücken konnten.
00:37:15: sonst wäre sie leider gestorben.
00:37:18: Wenn ich jetzt bei Gina schaue, dann ist es so beim lebensbedrohlichen Anfall wird erstmal klar standardmäßig empfohlen Bronchodilatatoren, systemische Steroide und auch Magnesium intravenös.
00:37:31: Wir haben ja aber in den letzten
00:37:32: Jahren
00:37:33: noch mal eine Studie gesehen, die sich auch beim akuten Asthma mit Biologikatherapie beschäftigt hat.
00:37:42: Mich wird jetzt angesichts dieser Studie, die ja doch ne randomisiert kontrollierte Studie war zu einer Anti-ILV-Rezeptor Antikörpertherapie bei einer schweren Exerzervation interessieren wie Gina das denn sieht?
00:37:56: Das ist natürlich ein spannender Punkt.
00:37:58: Ich erkläre jetzt gleich, warum das nicht in den Therapiealgorithmus Eingang gefunden hat.
00:38:03: Aber ich finde diese Studie die Abrastrie genauso spannend und das haben wir natürlich intensiv im China-Komitee diskutiert.
00:38:12: Und die Gründe, warum dass nicht in unserer Empfehlung einen Eingangs gefunden hat sind gleich mehrfach zum ersten da.
00:38:19: es war eine kontrollierte randomisierte Studie hast du recht.
00:38:23: Aber das Problem war, dieses Präparat der gegen den Interlock in fünf Rezeptor gerichtete Antikörper ist in einem über dreifach höheren Dosis eingesetzt worden als es aktuell verfügbar ist.
00:38:35: Da sind hundert Milligramm gegeben und die empfohlen Dosis normalerweise ist dreißig Milligramme.
00:38:41: Selbst wenn man jetzt sagen würde, dann hätte ich China einfach sagen können okay ihr nehmt mal drei Spritzen.
00:38:46: Dann haben wir zumindest die dreifache Dosis.
00:38:49: Okay das kann ich noch akzeptieren.
00:38:51: aber der zweite Grund warum wir gesagt haben Nähkomma zumindest im Augenblick nicht empfehlen ist weil diese Patienten eigentlich nach unseren Empfehlungen schon längst mit einem Biologikum hätten behandelt werden sollen.
00:39:05: Denn das waren alles Patienten, die mindestens vier Exerzapationen im letzten Jahr hatten.
00:39:13: Und unsere Empfehlung ist bei Patienten, die sollten eigentlich mit einem Biologikum behandelt werden.
00:39:26: Das heißt, wir haben gesagt, das sind eigentlich Patienten, die inadequate therapiert worden sind und wo deswegen natürlich der Antikörper einen großen Unterschied gemacht hat.
00:39:37: Deswegen haben wir gesagt, wir würden da gerne noch eine Studie sehen, wo man auch zwei verschiedene, nämlich die normale und die hohe Dosis vergleicht und wo man die Patienten halt einschließt, die üblicherweise ein Biologikum bekommen, nämlich Patienten die halt dieses Risiko haben und deswegen eigentlich hätten behandelt werden müssen, aber nicht Patienten, die chronisch untertherapiert wurden.
00:40:00: Deswegen war insgesamt für uns das Evidenzniveau nicht hoch genug um das jetzt quasi zu empfehlen.
00:40:08: Umso mehr als Der Grund, warum diese Patienten so runtertherapiert waren ist wahrscheinlich weil nicht für alle ein solches Biologikum verfügbar war.
00:40:19: Deswegen haben sie es nicht bekommen und wenn wir das jetzt empfehlen dann werden wieder die Patienten, die in dieser Studie profitiert haben, wahrscheinlich dann wieder nicht bekommen, weil in diesen Ländern der hohe Dosis erst recht nicht verfügbare ist.
00:40:32: Deswegen war da für uns noch so viele Stolpersteine Dinge, die nicht schlüssig waren.
00:40:38: Dass wir gesagt haben das gibt es noch nicht her.
00:40:40: aber Wir werden die ersten wenn es eine wirklich solide Studie gibt Die unter normalen real world Bedingungen sowas testet die dann bei einer akuten extrazertation an solches biologikum empfehlen ich bin da hundert pro bei dir die Ergebnisse als sechzig prozentreduktion künftige verschlechterung und und ja die ergebnisse waren wirklich ganz toll.
00:41:02: Kannst du diese Schlussfolgerung nachvollziehen oder hättest du da noch einen Kritikpunkt?
00:41:07: Nein, ich kann das gut nachvollziehen.
00:41:09: Ich kann auch gut nach vollziehen, dass man es jetzt nicht gleich in den Leitlinien empfiehlt.
00:41:13: Mir ist jetzt sozusagen aus praktischer Sicht schon wichtig, dass Man in solchen lebensbedrohlichen Situationen Auch Out of the Box sage ich jetzt mal denken darf und klar Dass man das nicht einfach so empfehlen kann, dass Es immer eine Einzelfallentscheidung sein muss.
00:41:29: Das sehe ich ganz genau so.
00:41:31: Ich komme zu meiner letzten Frage.
00:41:34: Wenn wir uns in diesem Kontext hier wiedertreffen und sprechen dann über den nächsten Gena-Report, was soll denn da drin stehen?
00:41:43: Was wäre Ihnen denn zentral wichtig, was vielleicht im Jahr zum Jahr auch noch nicht drinsteht?
00:41:48: Ladies first!
00:41:50: Also ich sage mal so generell es ist natürlich schwierig ein Thema zu finden, das in dem zweihundertundachtzig Seitenstaatenreport gar nicht angesprochen wird.
00:42:00: Es gibt natürlich ein paar offene Fragen, das sind dann aber natürlich offene wissenschaftliche Fragen die noch nicht beantwortet sind.
00:42:07: Wo wir hoffen eben dass wir in nächster Zeit Studienergebnisse bekommen die helfen die Fragen zu beantworten.
00:42:14: Das wäre zum Beispiel immer noch so'n bisschen auch die phenotyp spezifische Therapieauswahl Die wir ja postulieren Dass wir sagen Wir wollen den Patienten gleich mit dem richtigen Medikament behandeln Sei es jetzt inhalativ Zum Beispiel wann setzen wir das Lama ein?
00:42:28: Wann erhöhen wir die Dosis von ICS-Laba.
00:42:31: Da gibt es ja keine kontrollierten Studien, die das so richtig untersucht haben.
00:42:35: oder wann nehmen wir welches Biologikum beim schweren Asthma zuerst?
00:42:40: Weitere Fragen jetzt gerade in Studien untersucht werden sind auch der frühere Einsatz der Biologikatherapie.
00:42:46: diese Therapien haben einen Erfolg gezeigt dass man sie natürlich auch schon früher einsetzen könnte aber natürlich mit entsprechenden
00:42:53: Kosten.
00:42:55: und eine Frage die ich auch immer mal wieder von meinen Patienten gestellt bekommen, das ist die Therapiesicherheit beim schweren Asthma auch in der Schwangerschaft und Stillzeit.
00:43:07: Da haben wir immer noch zu wenig Evidenzen und ich warte ganz dringend darauf dass einige Daten da kommen von einigen Präparaten, die wir eigentlich schon relativ lange haben wo wir aber immer noch so wenig Erfahrung haben um den Patientinnen eine richtig gute Empfehlung geben zu können wie sie sich verhalten sollen in der Spangerschaft ob Sie es weiter machen oder ob sie auf ne andere Therapie wechseln wollen.
00:43:29: Vielen Dank, Katrin.
00:43:30: Ich habe dem fast nichts hinzuzufügen.
00:43:33: Ich nehme aber einige deiner Gedanken sehr gerne auf und mit in unsere nächste Sitzung was ich aber schon bestätigen kann.
00:43:41: Great Minds think alike.
00:43:42: wir ticken da auch so.
00:43:44: nur ein Beispiel China einen Subkomitee.
00:43:46: wer arbeiten gerade an einem Algorithmus genau was du angesprochen hast zur Auswahl des richtigen Biologikums für den richtigen Patienten?
00:43:55: also wie viel Fennetypisierung ist erforderlich Und welche Kriterien sprechen dann für welches Produkt, für welchen Patienten oder für welche Patientin?
00:44:05: Warum ist es wichtig?
00:44:06: eben weil diese Präparate die Biologika so hochpreisig sind und deswegen ist bei vielen Kolleginnen und Kollegen draußen in der Praxis halt noch eine gewisse Zurückhaltung.
00:44:15: Weil sie Angst haben auch vielleicht den ersten oder zweiten Schritt falsch zu gehen.
00:44:20: Deswegen entwickeln wir gerade ein Algorithmus, der ganz klare Leitplanken setzt.
00:44:24: Unter welchen Bedingungen greifen wir zu welchem Präparat?
00:44:27: Und das zweite was du angesprochen hast, was dann da unbedingt dazugehört bevor wir ein solches Produkt einsetzen muss natürlich klar sein dass für eine optimale Inhalative Therapie haben.
00:44:38: Und auch da ist die Frage natürlich, wer profitiert langfristig von einer Triple?
00:44:43: Bei wem können wir es bei einem hohen EZS-Dosis mit einem Laber zusammen belassen?
00:44:48: Das sind alles Punkte, die ich da bin mir ziemlich sicher im nächsten.
00:44:56: Und Professorin Milga Kneininger, wir haben ja jetzt diesen Podcast und die Aussage von Herrn Prof.
00:45:00: Buhl!
00:45:01: Dann können wir mal gucken was in den Spannenden Diskussionen drin ist.
00:45:04: Sie werden es mit reinnehmen an dieser Stelle.
00:45:08: Darf ich vielen Dank sagen für die spannenden Insights und für die produktive Diskussion und ihren Blick auf das, was Neues kommt mit Gina.
00:45:18: Professor Roland Buhl, Prof.
00:45:20: Milga-Kneininger ein ganz großes Dankeschön.
00:45:23: Ja, vielen Dank auch von meiner Seite.
00:45:27: Hat Spaß gemacht!
00:45:28: Ich freue mich auf nächstes Jahr mit ganz viel neuen Studiendaten und Algorithmen.
00:45:34: Dem kann ich mich nur anschließen.
00:45:36: Danke für Ihre Zeit und dass Sie dabei waren.
00:45:38: Und ich freue mich wenn wir uns vielleicht bei einem zukünftigen Podcast wieder begegnen.